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Bela Bela und Tilodi Wilderness
Kruger, der einsame Norden
Mala Mala
Krueger Tag 5
Krueger Tag 4
Krueger Tag 3
Krueger Tag 2
Ankunft Kuegerpark
plus 1 Nacht in Swaziland
Swaziland
Nach einem 2stuendigen Morgenwalk, wo wir face to face zu einem Rhinoceros standen, ging unsere Fahrt weiter in ein privates Reservat. Walter brauchte all seine Ueberredungskuenste, um Andrea davon zu ueberzeugen, eine so teure Uebernachtung ueberhaupt zu buchen. Aber da die BIG FIVE praktisch garantiert werden, liess sie sich zu einer Nacht im "Luxus" ueberreden.
Wir fahren ca. 45 Min. auf Schotterpiste und befinden uns Mitten im Busch. Wir gelangen zu einem ersten Gate, unterschreiben wie immer die Papiere, erhalten die Kopie (diese ist enorm wichtig weil ohne Papiere kommst du nicht mehr aus dem Park oder Reservat heraus) und weiter gehts durch den Busch.
Nach weiteren 15 Min. Fahrt werden wir von zwei Rangern in Empfang genommen. Sie erklaeren, dass wir auserwaehlt worden sind, eine ganz neue noch bessere (noch 300 Dollar teuerere) Lodge auszutesten. Also steigen wir wieder ins Auto und fahren zu unserem neuen Quartier: Rattrays on Mala Mala. Auch da warten wieder zwei weisse Ranger auf uns, nehmen das Gepaeck ab und begruessen uns mit frischem Limonenwasser. Eine halbe Stunde dauert die Einfuehrung in die Raeumlichkeiten der Lodge und unserer Suite (mit eigenem Pool und so).
Dann heisst es bereits Lunchtime, ein grosses Buffet ladet zum Schmaus. Nach kurzer Mittagspause machen wir uns fuer den ersten Gamedrive ready.
16:15 Uhr sitzen wir im offenen Landrover, unser Ranger heisst Ryan und der Animaltracker Nyati, vom Stamm der Zulu, welcher uns auf die Tiere aufmerksam macht die wir nicht selber sehen. Der Gamedrive fuehrt auf eine Anhoehe, eine Menge Zebras und nahezu 20 Giraffen zaehlen wir, sogar der Tracker ist erstaunt, dass soviele zusammengekommen sind. Nach einer kurzen Sonnenuntergangspause setzen wir die Fahrt fort. Ploetzlich steht ein Breitmaulnashorn da und verzieht sich gleich wieder im Busch, 10 Min. spaeter kreuzt eine Loewin mit zwei Jungen die Strasse. Wir verfolgen die drei durch den Busch bis der Landrover wirklich nicht mehr weiter kommt (da wuerde nicht mal Simon durchfahren). Zurueck auf der "Strasse" Buschweg werden wir noch von einigen Bueffeln aufgehalten. Da wir zu Beginn des Drives bereits einen Elefanten bestaunt haben, fehlt uns nun wieder nur der Leopard fuer die BIG FIVE.
Der Tracker findet Spuren eines Leoparden im Sand und wir drehen ca. 4 mal die gleiche Runde und der Ranger meint "der muss irgendwann mal rauskommen". Dann wird es auch dem Ranger zu bunt und wir versuchen unser Glueck in einer anderen Ecke des Reservates. Und siehe da, der Leopard liegt erschoepft am Boden, ein Teil seines Opfers sieht man immer noch auf dem Baum. Das vollgefressene Tier liegt einfach da und macht keinen Wank. Nach getaner Arbeit (BIG FIVE gefunden) ziehen wir uns zurueck ins Camp um ebenfalls unsere Baeuche zu stopfen.
Am naechsten Morgen, nach himmlischem Schlaf im Himmelbett, heisst es um 05:30 Uhr Tagwache und ab auf den Landrover zum Morningdrive.
...und der Morningdrive ist noch besser als der vom letzten Abend. Wir begegnen wiederum einem Leoparden der sein Revier markiert und der Strasse entlang toelpelt. Ab und zu legt er sich hin damit wir auch wirklich gute Fotos schiessen koennen. Nach zweieinhalb Stunden Morningdrive, den Leoparden und noch einigen Loewen, werden wir nach dem Morgenessen noch zu einem Spaziergang durch den Busch eingeladen. Feld, Wald und Wiesenkunde. Die superteure Unterkunft bekamen wir also kaum zu Gesicht, aber genossen haben wir es trotzdem. Dann hiess es schon wieder back to Krueger und weiter Richtung Norden.
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