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Bela Bela und Tilodi Wilderness
Kruger, der einsame Norden
Mala Mala
Krueger Tag 5
Krueger Tag 4
Krueger Tag 3
Krueger Tag 2
Ankunft Kuegerpark
plus 1 Nacht in Swaziland
Swaziland
Nach unserem letzten Internetcafe-Besuch setzten wir die Reise fort ins innere des Zululandes. Die Zulus, ein Urvolk Suedafrika's, bevoelkern noch heute einen Grossteil der Provinz KwaZulu-Natal. Um diese Kultur besser kennen zu lernen, wollte Andrea unbedingt einmal in so einem Zuludorf uebernachten. So zogen wir los um Shakaland "Schaggalaend" aufzusuchen. Es wurde schon langsam dunkel als wir immer noch keinen Wegweiser am Strassenrand entdecken konnten und langsam wurde auch Walter ein wenig nervoes. Nur noch Leute schwarz wie die Nacht und Zuckerrohrfelder gruen wie unsere Wiesen. Doch da endlich der Wegweiser zum Shakaland, links abbiegen.....jetzt Schotterstrasse - noch schlimmer - Wald rechts und links und sonst gar nichts - Andrea war es gar nicht mehr wohl - aber sie wollte ja unbedingt dieses Zuludorf sehen. Nach gut 5 km Fahrt auf dieser Strasse dann endlich das Gate ins ersehnte Shakaland. Angekommen, werden wir von einem leicht bekleideten Zulu empfangen. Er haut dreimal maechtig auf die Trommel und fuehrt uns ins Dorf. Von da an war dann alles nur noch peanuts. Wir erhielten einen Zuluhut (Haus der Zulus) mit Doppelbett und eigenem Badezimmer. Doch wir hatten keine Zeit uns zu erholen, der Zuluzauber ging gleich los:
Xylophonklang ertoent aus der Richtung Kueche, das Nachtessen wartet. Wir werden vom Zulukoenig empfangen und er probiert sogleich das Essen, um sicher zugehen, dass es nicht vergiftet ist.
Er spricht: DAS ESSEN IST GUT !!
Also hauen wir rein und stopfen unsere Baeuche voll. Nach dem Essen geht es dann gleich weiter: die ganze Dorfbevoelkerung kommt zusammen und fuehrt uns mit Musik und Tanz in den Kraal (Hauptgebaeude im Dorf), wo traditionelle Taenze vorgefuehrt werden. Nach einem feinen Bier gehts dann ab in die Federn, denn schon um 07:00 Uhr werden am naechsten Morgen die Trommeln zum Fruehstueck geschlagen.
Am naechsten Morgen nach dem grossen Fruehstuecksbuffet, wurden wir wiederum von einigen Dorfbewohnern abgeholt und ein kleines Theater wurde aufgefuehrt. Dann durften wir verschiedenes Handwerk der Zulus kennen lernen. Walter bestritt mit einem Zulukrieger einen beinharten Kampf mit einer fuer ihn neuen Waffe. Die Waffe machte bei Waeli so Eindruck, dass er sich gleich auch eine solche erstatten musste. Ebenfalls wurde uns das Bierbrauen vorgefuehrt und natuerlich durften wir auch probieren.
Nach Abschluss des Dorfbesuches beluden wir unseren Camper mit all den gekauften Geschenken fuer die Daheimgebliebenen und steuerten den Toyota nach St. Luzia.
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